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FAQ – Mobile Tankanlagen

Genehmigung / Prüfung

  • Darf ich eine mobile Dieseltankanlage ohne Genehmigung betreiben?

    Darf ich eine mobile Dieseltankanlage ohne Genehmigung betreiben?

    Wenn die mobile Tankanlage als Transportbehälter (Verpackung, IBC) zugelassen ist, ist für den Transport keine Genehmigung erforderlich. Wird die Anlage ortsfest im Sinne der AwSV eingesetzt, so gelten die Vorgaben für eine stationäre Kraftstofftankanlage.

  • Müssen mobile Tankanlagen geprüft werden?

    Müssen mobile Tankanlagen geprüft werden?

    Ausnahmslos alle als IBC zugelassenen Container, wie z. B. Rietberg QUADRO-C ab 700 Liter Volumen, unterliegen wiederkehrenden Prüfungen nach dem ADR. Alle als Fass/Verpackung zugelassenen Container, wie z. B. die CONTY-B, CONTY-ECO sowie QUADRO-CV 330 und 450 müssen nicht wiederkehrend geprüft werden. Andere ggf. erforderlichen Prüfungen, wie z. B. nach UVV, Explosionsschutz bei Benzinlösungen, etc. sind ebenfalls, gemäß den vorgeschriebenen Abständen, in Betreiberverantwortung durchzuführen.

  • Darf ein Kunststoff-IBC länger als 5 Jahre als Transportbehälter für Gefahrgut benutzt werden?

    Darf ein Kunststoff-IBC länger als 5 Jahre als Transportbehälter für Gefahrgut benutzt werden?

    Nein! Kunststoff-IBC (Codierung UN 31 H …) oder Kombinations- IBC mit Kunststoff- Innenbehälter (Codierung UN 31 HZ …) dürfen gemäß ADR Absatz 4.1.1.15 maximal 5 Jahre lang genutzt werden. Der Kunststoffbehälter kann jedoch im Rahmen einer Reparatur durch einen anerkannten Fachbetrieb (BAM-GGR 001) ausgetauscht werden. Nach der dann erforderlichen Prüfung kann der IBC wieder 5 Jahre lang genutzt werden.

  • Ist die Transportzulassung eines IBC oder einer Verpackung zeitlich befristet?

    Ist die Transportzulassung eines IBC oder einer Verpackung zeitlich befristet?

    Nein! IBC (sofern die erforderlichen Inspektionen durchgeführt wurden) und Fass/Verpackungen sind zeitlich unbefristet für den Transport zugelassen.

  • In welchen Abständen müssen IBC geprüft werden?

    In welchen Abständen müssen IBC geprüft werden?

    Prüfungen (Inspektionen) nach dem ADR müssen in Abständen von nicht mehr als 2,5 Jahren ab Herstelldatum erfolgen.

  • Wer darf IBC prüfen?

    Wer darf IBC prüfen?

    Die Gefahrgutregel BAM-GGR 002 der Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung (BAM) definiert, wer wiederkehrende Prüfungen und Inspektionen an IBC durchführen darf.

     

    Inspektion nach  2 ½ Jahren

    Durch eine bei der BAM registrierte Inspektionsstelle II, gemäß BAM-GGR 002 – Teil B, Absatz B 1.2.1, B 2.1 und B 3.1

     

    Inspektion nach  5 Jahren

    Durch eine bei der BAM registrierte Inspektionsstelle I, gemäß BAM-GGR 002 – Teil A, Absatz A 1.2.1, A 2.1 und A 3.1

  • Was ist bei einer IBC Inspektion zu tun?

    Was ist bei einer IBC Inspektion zu tun?

    Details sind definiert in den ADR/RID Abschnitten 6.5.4.4. und 6.5.6.7. Zusammengefasst sind dies folgende Arbeiten:

     

    Inspektion nach 2 ½ Jahren

     

    • Prüfung des äußeren Zustandes  
    • Prüfung der Kennzeichnung
    • Prüfung der Funktion der Bedienausrüstung
    • Dichtheitsprüfung mit Luft mit 0,2 bar Überdruck

     

     

    Inspektion nach 5 Jahren

     

    • Umfang der Inspektion nach 2 ½ Jahren
    • Prüfung der Übereinstimmung mit dem Baumuster
    • Innenbesichtigung

     

Transport

  • Dürfen mobile Tankanlagen transportiert werden?

    Dürfen mobile Tankanlagen transportiert werden?

    Wenn Behälter eine Zulassung als Transportbehälter für Gefahrgut besitzen, dürfen diese natürlich transportiert werden. Alle Rietberg Kraftstoffcontainer sind entweder als Verpackung, IBC oder Tankcontainer zugelassen und dürfen somit gefüllt transportiert werden.

  • Was ist beim Transport zu beachten?

    Was ist beim Transport zu beachten?

    Die Bezettelung und Kennzeichnung am Behälter muss vollständig und lesbar sein. Sofern der Transport unter „vereinfachten Bedingungen“ (Ohne Überschreitung der Freigrenzen gemäß ADR Abschnitt 1.1.3.6, 1000-Punkte-Regel) erfolgt, müssen lediglich ein 2-kg-Feuerlöscher und ein Beförderungspapier mitgeführt werden. Es versteht sich von selbst, dass die vorgeschriebenen Inspektionen termingerecht ausgeführt wurden (IBC), der Behälter intakt ist und alle Öffnungen am Behälter dicht verschlossen sind.

  • Welche Mengen dürfen transportiert werden?

    Welche Mengen dürfen transportiert werden?

    Mobile Tankanlagen die als Verpackung oder IBC zugelassen sind, dürfen unter „vereinfachten Bedingungen“ transportiert werden. Dies ist möglich, wenn die in ADR-Abschnitt 1.1.3.6 genannten Freigrenzen (1000-Punkte-Regel) nicht überschritten wird. Beim Transport unter „vereinfachten Bedingungen“ brauchen diverse ADR-Vorschriften nicht berücksichtigt zu werden.

     

    Nur um die Wesentlichsten zu nennen sind dies:

    -      die Anforderungen an das Fahrzeug und dessen Ausrüstung. Konkret: Keine orangen Warntafeln vorne und hinten!

    -      die besondere Schulung des Fahrzeugführers. Konkret: Kein ADR (Gefahrgutfahrer)-Schein!

     

    Die Freigrenze für Diesel beträgt 1000 Liter (= 1000 Punkte), die für Benzin 333 Liter (= 999 Punkte) pro Beförderungseinheit (Fahrzeug mit/ohne Anhänger), vorausgesetzt, dass kein weiteres Gefahrgut transportiert wird.

    Größere Mengen dürfen mit zugelassenen Behältern natürlich auch transportiert werden, jedoch sind dann alle ADR-Vorschriften für einen Gefahrguttransport einzuhalten.

  • Was ist ein Beförderungspapier?

    Was ist ein Beförderungspapier?

    Ein Beförderungspapier ist letztendlich nichts anderes als ein Lieferschein, in dem allerdings gemäß ADR-Abschnitt 5.4.1 die nachstehenden Pflichtangaben vorhanden sein müssen. Die Informationen in [Klammern] stehen beispielhaft für Diesel:

     

    a) Die UN-Nummer des Stoffes[UN 1202]
    b) Die offizielle Benennung des Stoffes [Dieselkraftstoff]
    c) Die Nummer des/der Gefahrzettels/Gefahrgutklasse[III]
    d) Die Verpackungsgruppe des Stoffes[3]
    e) Anzahl und Beschreibung des Versandstücks[1 Stück IBC]
    f) Die Gesamtmenge des gefährlichen Gutes[950 Liter]
    g) Der Name und die Anschrift des Absenders[Firma Tiefbau]
    h) Der Name und die Anschrift des Empfängers[Firma Tiefbau-Baustelle X]
    i) Eine Erklärung entsprechend den Vorschriften einer Sondervereinbarung[Beförderung ohne Überschreitung der in Unterabschnitt 1.1.3.6 festgesetzten Freigrenzen]
    j) --- (bleibt im aktuellen ADR frei)  
    k) Der Tunnelbeschränkungscode (soweit zugeordnet).[D/E]

     

    Das Beförderungspapier ist an keine Form gebunden und die Stelle und die Reihenfolge der Angaben dürfen frei gewählt werden. Die Angaben zu a), b), c), d) und k) müssen jedoch in dieser Reihenfolge ohne weitere Angaben erscheinen, für Diesel also:

     

                UN 1202 DIESELKRAFTSTOFF, 3, III, (D/E)

  • Wie muss die Bezettelung vorgenommen werden?

    Wie muss die Bezettelung vorgenommen werden?

    Gemäß ADR-Kapitel 5.2. müssen Versandstücke (Verpackungen und IBC) gekennzeichnet und bezettelt werden, damit von außen erkennbar ist, welcher Stoff enthalten ist. Bei IBC mit einem Volumen über 450 Liter ist dies an zwei gegenüberliegenden Seiten vorzunehmen. Bei IBC bis maximal 450 Liter Volumen sowie Verpackungen ist dies an nur einer Seite ausreichend.

     

    Nachstehend beispielhaft die Bezettelung für den Transport von Benzin:

     

    UN Nummer:UN 1203
    Gefahrgutklasse:Gefahrzettel Nr. 3 (Rote Raute mit Flammensymbol)
    Hinweis auf umweltgefährdenden Stoff:Kennzeichen (Weiße Raute mit Symbol Fisch und Baum)

     

    Ergänzend dazu sind einmal stoffbezogene Sicherheitshinweise nach GHS anzubringen. Ein sachgerecht für den Transport vorbereiteter IBC könnte so (Kraftstoffcontainer Kennzeichnung - Download (pdf, 704kb)) aussehen.

     

    Mit jedem Rietberg Kraftstoffcontainer wird ein Satz Aufkleber für die Erstkennzeichnung mitgeliefert.

Betrieb / Wartung

  • Was ist beim Einsatz einer mobilen Tankanlage zu beachten?

    Was ist beim Einsatz einer mobilen Tankanlage zu beachten?

    Gemäß TRbF 30 Anhang 4 dürfen ortsbewegliche Arbeitsmaschinen aus Tankcontainern im Vollschlauchsystem mit einem Volumenstrom von max. 200 Liter/min befüllt werden. Die Betankung von Kraftfahrzeugen aus Tankcontainern ist nicht zulässig. Die Aufstellung muss auf ebenem und ausreichend tragfähigem Untergrund erfolgen.

    Bei Abgabe von Benzin muss der Behälter ausreichend geerdet sein.

  • Wo darf eine mobile Tankanlage befüllt werden?

    Wo darf eine mobile Tankanlage befüllt werden?

    Tankcontainer dürfen wechselweise zum Transport und zum Lagern brennbarer Flüssigkeiten verwendet werden. Werden sie am Ort der Lagerung als Entnahmebehälter eingesetzt, so dürfen sie dort nicht wieder befüllt werden.

    Eine Befüllung ist nur auf Abfüllflächen, wie z. B. einer Tankstelle, möglich.

    Das Befüllen des Behälters darf nur über den dafür vorgesehenen Füllstutzen entweder von einem Tankfahrzeug aus mit Ankoppelung des Grenzwertgebers oder aber auf einer Tankstelle, auch Eigenverbrauchstankstelle, mit selbsttätig schließender Zapfpistole erfolgen.

  • Welche regelmäßigen Wartungsarbeiten sind auszuführen?

    Welche regelmäßigen Wartungsarbeiten sind auszuführen?

    Rietberg Kraftstoffcontainer sind weitestgehend wartungsfrei. Unabhängig von den Inspektionen und Prüfungen gemäß ADR sind Behälter und Ausrüstung jedoch regelmäßig auf eventuelle Beschädigungen zu kontrollieren. Der Kraftstoffcontainer darf nur in einem technisch einwandfreien Zustand verwendet werden.

     

    Das Leckanzeigegerät eines doppelwandigen Kraftstoffcontainers, ein ggf. vorhandener Grenzwertgeber und eine eventuell montierte Pumpe sind nach Maßgabe der jeweiligen Betriebsanleitung zu überprüfen.

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